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Nimm mich mit in den Traum


Nimm mich mit in den Traum,

der von Güte singt. 

Meine Hände segeln fort,

wo sie zärtlich sind.


Flieg mit mir zur Sonne,

die das Eis vertreibt.

Mein Blut ersehnt die Sucht,

wo es stürmisch bleibt.


Lass uns treiben im Meer,

bis die Flut uns küsst.

Meine Seele sucht Heil,

wo sie sicher ist.


Zieh mich hinab auf den Grund,

dass die Wahrheit siegt.

Mein Herz findet Dich,

wo es sich verliebt.


Fluch

Druck auf meiner Brust,

jeder Luftzug fällt mir schwer.

Du zerreißt mein Herz

ganz ohne Gegenwehr.


Faust in meinem Bauch

sprengt mich in tausend Scherben.

Deine Eitelkeit siegt,

weist mich ins Verderben.


Chaos tobt im Kopf,

ich komm nicht dagegen an.

Du befiehlst der Flut,

machst mich zum größten Fang.


Tränen verbrennen mich,

nichts bleibt unbeschwert.

Dein Fluch zerstört den Traum,

wär's doch nur umgekehrt.
 

Wir sprengen den Tag!


Da kommt die Flut,
reißt alles mit sich mit.'
Gib mir Deine Hand:
Wir halten Schritt!


Es fällt der Hagel,
brennt Löcher ins Glück.
Gib mir Dein Vertrauen:
Wir heben den Blick!


Still fließen die Tränen,
wühlen jeden Zweifel auf.
Gib mir Dein Herz:
Wir schütten Glitzer drauf!


Ein Traum erwacht,
hält uns in Beschlag
Gib mir Deine Liebe:
Wir sprengen den Tag!


Unvollkommenes Ich 


Unvollkommenes Ich,
träume durch den Tag.
Du strahlst wie ein Komet
und ich bin so verzagt. 

Warten fällt mir schwer,
oft mal ich alles schön.
Du schwimmst Dich stets frei
und ich kann nicht bestehen. 

Zweifel füllt mein Herz,
mein Kopf kennt keine Ruh.
Du bist sturmerprobt
und ich brech kein Tabu. 

Zerrissen durch Empathie,
will jedem gelegen sein.
Du erstürmst den Thron
und ich bin ganz allein.


Nur eine Melodie 

Nur eine Melodie

macht meine Welt komplett.
Du stimmst die Träume an,'
singst mit mir im Duett. 

Nur ein Händedruck
sprengt mich unendlich frei.
Du streichst die Trauer fort,
brichst meine Wand entzwei. 

Nur ein Sonnenstrahl
füllt meinen Tag mit Licht.
Du führst mich an der Hand,
lachst Glück in mein Gesicht. 

Nur ein Donnerhall
stillt meine Fantasie.
Du hältst die Zeiger an,
lässt uns zu zweit entfliehen.

Alle Steine umgedreht

 Alles aufgewühlt in mir,
das Auge blind vor Scham.
Jeder Blick von Dir
legt meine Abwehr lahm. 

Alles Tosen nicht genug,
die Wunde heilt nicht zu.
Jeder Kuss von Dir
brennt nach wie ein Tattoo. 

Alle Steine umgedreht,
die Lüge wahrt den Schein.
Mein Stolz ist gebrochen.
Ich ließ Dich hinein. 

Alle Schleusen geöffnet,
der Hass weint vor Glück.
Vergangen sind die Wünsche.
Es gibt kein Zurück.
 

Unschuldiger Blick
 
Unschuldiger Blick,
ich habe ihn geübt.
Ich bin die Nacht, 
die Dein Funkeln liebt.

Eiskalter Hauch,
meine Tarnung wirkt.'
Ich bin Dein Fieber,
das den Traum verbirgt.

Stumme Scheu,
ich habe mich versteckt.
Ich bin der Schrei,
der die Sehnsucht weckt. 

Kopflose Sucht,
Deine Seele schwingt.
Ich bin der Pfeil,
der Dein Herz erringt.